
So entstand auf dem 90 Meter hohen Hügel, der einst nach der kleinen St.-Veits-Kirche „Vidakuša“ genannt wurde, diese „kleine Schwester“ der Festung des heiligen Johannes. Sie wurde auf Initiative des deutschen Barons Christoph Martin von Degenfeld errichtet, der in venezianischen Diensten stand und der die Festung ihren Namen verdankt. Wie die Festung des heiligen Johannes wurde auch sie in nur 58 Tagen erbaut – und zwar ausschließlich von den Bürgern Šibeniks, die sie mit eigenen Mitteln und eigener Hände Arbeit errichteten, ganz ohne fremde Hilfe. Beide Festungen bewiesen ihre Verteidigungskraft im schicksalhaften Jahr 1647, als sie einen Monat lang erfolgreich der osmanischen Belagerung durch mehrere zehntausend Soldaten trotzten.

Auf der Festung befinden sich der Barone Shop mit einem reichhaltigen und erlesenen Souvenirangebot, ein Kinderspielplatz sowie ein Café mit dem nachweislich besten Ausblick der Stadt. Das Café ist ganzjährig geöffnet. Im Sommer locken das Barone Jazz Festival und das Sommerkino Barone mit einem vielfältigen Musik- und Filmprogramm.

Mit dem Ticket für die Festung Barone erhalten Sie auch Zutritt zur Festung des heiligen Johannes und umgekehrt. Am meisten lohnt sich jedoch das Kombiticket für alle drei Festungen in Šibenik, um die gesamte Festungsroute zu erkunden. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison, daher empfehlen wir Ihnen, sich auf der offiziellen Website von Tvrđava kulture zu informieren. Der letzte Einlass ist bis 30 Minuten vor Schließung möglich. Der Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist zu fast allen Ebenen der Festung gewährleistet.