
Eine Sehenswürdigkeit von Zablaće ist die Pfarrkirche Johannes des Täufers. Die Geschichte des Ortes lässt sich – zumindest schriftlich – bis ins Jahr 1432 zurückverfolgen, als die Bewohner von Šibenik dort Salinen betrieben. Die beiden Seen waren maßgeblich für die Entwicklung des Ortes, da sich dort Süßwasser mit dem Meerwasser vermischt, das durch Kanäle zugeführt wurde. Die Geschichte, die vom Salz geschrieben wurde, endete bereits im 17. Jahrhundert und lässt sich heute nur noch an den Namen der Seen ablesen: Male und Velike Soline, auch bekannt als Malo und Veliko Blato.

Die Seen dienten einst auch als Fischteiche und sind heute eine touristische Oase, ein Paradies für Freizeitsportler, Ausflügler und Spaziergänger sowie ein Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Der Spitzname „Klein-Amerika“ entstand, weil viele Bewohner von Zablaće über Generationen hinweg in die Welt auswanderten, vor allem in die USA und nach Australien. Wenn sie im Sommer in ihre Heimat zurückkehren, ist es daher ganz normal, auf den Straßen Englisch zu hören.