
Eingebettet in eine malerische Landschaft, besticht der Ort durch Sandstrände, versteckte Buchten, bezaubernde mittelalterliche Architektur und ein reiches kulturelles Erbe. Was Gäste immer wieder zurückkehren lässt, sind die gut ausgebauten Radwege, der heilende Schlamm, die faszinierende Folklore und Traditionen sowie das exzellente traditionelle gastronomische Angebot. In der Nähe von Pirovac befinden sich zudem ein Naturpark und das einzigartige ornithologische Reservat Vransko jezero.

Bis 1930 trug Pirovac den Namen Zlosela, der erstmals 1298 in den Gründungsdokumenten des Bistums Šibenik erwähnt wurde. Aufgrund der wachsenden Bedrohung durch die Osmanen nach dem Fall von Bosnien im Jahr 1463 ließ Petar Draganić, Kommandant der venezianischen Flotte in Šibenik und Eigentümer des heutigen Pirovac-Gebiets, den Ort befestigen.

Er schüttete eine kleine Insel vor der Küste auf – den heutigen historischen Stadtkern – und errichtete eine Festung mit Stadtmauern, eine Kirche, ein Pfarrhaus sowie Häuser für seine Siedler. Die Osmanen eroberten Zlosela zweimal, doch die Festung als Ganzes blieb bis zum Abzug der Osmanen aus Dalmatien uneinnehmbar.